Wir sind umgezogen,
die Arbeit im neuen Zentrum hat begonnen!
Nun ist es geschafft. Nach Jahren des Abwägens, Planens und Bauens ist das Stadtteilzentrum Barmbek-Basch fertiggestellt. Es ist ein eindrucksvoller Bau neben der Kreuzkiche entstanden.
Von einem sehr großzügigen Eingangsbereich mit hellem glasüberdachtem Innenhof hat man Zugang zu den verschiedenen Einrichtungen und zur Bascherie, dem kleinen Restaurant im Hause. Weite Fensterflächen lassen viel Licht in die großen Säle und verschiedene Räume. Alles wirkt offen und einladend.
Anfang November sind wir in das neue Haus gezogen. Die letzten Monate waren für alle Hauptamtlichen eine große Herausforderung. Jeder, der einmal mit Sack und Pack umgezogen ist, weiß das. Wenn schon ein privater Umzug sehr aufwendig ist, wie viel mehr der Umzug einer Kirchengemeinde mit den Büros und dem gesamten Gemeindehausinventar. Man muss anerkennen, dass die beteiligten Mitarbeiter/innen in dieser Zeit ungeheuer viel geleistet haben. Aber nicht nur die Hauptamtlichen waren sehr engagiert, auch auf die Mithilfe von Kirchenvorstehern/innen und anderen treuen Gemeindegliedern konnten wir zählen. Viele viele Stunden haben sie mit angepackt. Ihnen allen sind wir zu großem Dank verpflichtet.
Am 15. Januar fand dann eine große Einweihungsfeier statt. Als Ehrengäste sprachen Kultursenatorin Karin von Welck, Pröpstin Kirsten Fehrs und Bezirksamtleiter Wolfgang Kopitzsch zu den zahlreichen Gästen aus Politik, Gesellschaft und Kirche. Am Sonntag, dem 17. Januar feierte die Kirchengemeinde in einem Festgottesdienst, dass das neue Haus nun fertig ist und genutzt werden kann.
Mittlerweile sind alle acht Einrichtungen, denen das Haus in Zukunft Heimat bieten wird, eingezogen und haben ihre Arbeit aufgenommen. Durch öffentliche Mittel war es möglich, viele gemeinsam genutzte Räume mit neuen Möbeln, Tischen, Stühlen und Schränken, auszustatten. Und doch gibt es noch einiges zu tun. Alles wirkt noch ein wenig steril und unbelebt. In den Räumen fehlen hier und da ein schönes Bild oder ein kleiner dekorativer Raumschmuck, der eine freundliche Atmosphäre ausstrahlt.
Vieles in der täglichen Arbeit ändert sich jetzt. Dadurch, dass die großen Säle und Räume von mehreren Einrichtungen genutzt werden, braucht es eine ganz andere Planung als früher. Die Veranstaltungen müssen zeitig für den Raumplan angekündigt werden. Sind die Räume zu dem gewünschten Zeitpunkt frei? Wie viel Vorbereitungs- und Aufräumzeit wird benötigt? Am Ende muss alles wieder so aussehen, dass ein neuer Nutzer mit seinen Aktivitäten sofort loslegen kann.
Früher hatten wir immer wieder die Möglichkeit, das eine oder andere für die folgende Veranstaltung stehen zu lassen, weil die nachfolgende Gruppe eine ähnliche Aufstellung der Möbel brauchte, oder, wenn Kuchen oder Speisen und Getränke übrig geblieben waren, dies stehen bleiben konnte und sich die Nachfolgenden über diesen kleinen Imbiss am Anfang freuten. Nun ist alles anders. Es wird eine Zeit lang brauchen, bis ich mich an diese neuen Arbeitsabläufe gewöhnt habe.
Wie geht es nun den Menschen, die in dieses Haus kommen? Sieht man auf unsere Gruppen, dann kann ich nur ein positives Fazit ziehen. Sie fühlen sich überwiegend wohl in diesem Haus. Besonders für die Senioren ist es ein großer Vorteil, dass alles barrierefrei ist und dass es einen Fahrstuhl gibt. Die Räume sind großzügiger und heller, und die Luft ist nicht so schnell verbraucht. Sehr angenehm überrascht war ich, dass es nach dem Umzug in diesem Bereich der Arbeit keinen großen Einbruch bei den Besucherzahlen gab, obwohl für einen großen Teil der Senioren, die die Veranstaltungen im Gemeindehaus Hufnerstraße besucht haben, der Weg sehr viel weiter geworden ist.
So ist dieses neue Zentrum für die Menschen, die sich hier treffen, im großen und ganzen ein Gewinn. Ein Infoblatt, welches vierteljährlich erscheint, weist auf alle offenen Veranstaltungen im Haus hin. Es scheint, dass manche Angebote durch die Konzentration der verschiedenen Einrichtungen nun stärker wahrgenommen und besser besucht werden als vorher.
Ihr Pastor Walter Günther
Kirchengemeinde Alt-Barmbek
Wohldorfer Str. 30
22081 Hamburg
Kirchenbüro
Fr. S. Freyberg: 519008010
Fr. A. Laustsen: 519008011
Pastorin A. Rosenthal-
Beyerlein: 27145710
Pastor R. Einfeldt: 2991104
Pastor W. Günther: 290564
Homepage der
Kirchengemeinde Alt-Barmbek
Heute finden keine Veranstaltungen statt.